(Calcutta) GO
Ein Inder, wenn er geht, bleibt nie stehen. Ein Hindernis zwingt ihn nur, eine neue Richtung einzuschlagen. Das Gehen ist genauso wie der Fluß des Lebens, so häßlich es auch sein mag. Calcutta, einst eine der schönsten Städte der Welt, ist jetzt eine der traurigsten und ärmsten Städte. Der Verkehr ist ein Horror. Aber immerhin, es fließt. (Hans Scheugl) Der Weg ist das Ziel - oder: Das Kino ist eine Kette der Bewegungen, eine kontinuierliche Kamerafahrt, ein dahinrasendes Auge, das in der Reizüberflutung zu existieren gewohnt ist. (Calcutta) GO verweist in seiner Nähe zum Dokumentarismus und in der Schlichtheit...