Paranoia (Death Valley)

Der leere Raum ist, zumal unter den apparativen Koordinaten der Kamera, nie wirklich leer. Er wird als leerer erst denk- und sichtbar, wenn uns räumliche Rahmenbedingungen im Lauf der Zeit ein fundamentales Fehlen vermitteln, das den gesamten Raum infiziert. Außerdem ist selbst im "leersten" Raum immer schon jemand anderer – die Kamera – gewesen, die gesehen hat. Du bist nie allein.

Miriam Bajtalas Paranoia (Death Valley) inszeniert eine eigentümliche Verfolgungsjagd zwischen Kamera und Subjekt an einem verlassenen Weiler inmitten des kalifornischen Death Valley: Eine Frauenfigur flüchtet vor der Kamera, verschwindet plötzlich, worauf das Kamerasubjekt – ein durchaus liebenswertes, zeitgerafft dahinwatschelndes...

Weitere Texte
Orig. Titel
Paranoia (Death Valley)
Jahr
2005
Land
Österreich
Länge
5 min 30 sek
Kategorie
Avantgarde/Kunst
Orig. Sprache
Kein Dialog
Credits
Verfügbare Formate
Festivals (Auswahl)